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Sauhatz in Malberg
20. Dezember 1950
Ein Schauspiel ganz seltener Art bot sich am 20. Dezember 1950 den Malberger Bewohnern. Durch eine Treibjagd im Jagdbezirk von Wilsecker und Etteldorf war ein Rudel Wildschweine aufgejagt worden.
Es waren 15 Stück, darunter 3 Keiler. Sie kamen über die Kyllbrücke und durch die Kyll ins Dorf und durchstöberten die Gärten. Schon waren die Hunde und einige Männer dahinter und jagten sie über den Hüttenteich zurück. Dieser war ihnen wohl etwas breit und nur 3 Tieren gelang der Sprung und damit das Entkommen in den Wald. Die anderen 12 gerieten in den Teich.
Schon wurde das Eifelwerk alarmiert und mit Äxten und anderen Hieb und Stichmitteln wurden die 12 Schweine erlegt. Man legte sie in Reih und Glied. Es war ein selten schönes Bild. Der Jagdpächter in Köln wurde verständigt, der dann die erlegten u. ausgenommenen Tiere mit einem Lastauto abholte.
Den wackeren Sautötern überließ er die 2 schönsten Tiere.




