Ausmalung der Malberger Kirche

22. Juni 1958

Der Anstrich der Kirche war im Laufe der Zeit (seit Erbauung 1905/1906) besonders aber durch Einwirkungen des letzten Weltkrieges (1939/1945) sehr schlecht geworden. An vielen Stellen war Feuchtigkeit durch das von Bomben und Artillerie beschädigte Dach gedrungen.

Am 12. Mai 1958 begann die Firma Franz Press von Trier mit dem Anstrich der Kirche. Das ganze Mittelschiff wurde mit einem großen Gerüst überzogen. In den Seitenschiffen wurde ein fahrbares Gerüst aufgestellt. Gleichzeitig legte die Firma Plath von Neuerburg eine neue Beleuchtung. Wohl zum größten Teil finanziert wurde das Ganze durch monatlich stattfindende Haussammlungen.

Für die Zeit der Ausmalung wurde das Allerheiligste im freien, dritten Schulsaal aufbewahrt zur Anbetung. Dort fand auch für gewöhnlich der abendliche Rosenkranz statt. Der Sonntagsgottesdienst konnte in der Kirche gehalten werden.

Am 21. Juni 1958 waren die Handwerker mit den Arbeiten im Inneren der Kirche fertig. Der Einzug der Pfarrei, in die in neuen Gewande erstandene Pfarrkirche, erfolgte am 22. Juni 1958 in einer marianischen Feierstunde.

Ein Jesuitenpater von Trier hielt die Festansprache. Da die Kirche nun von innen so schön ist, soll auch noch der Außenanstrich erneuert werden. Das Gerüst ist noch zur Stelle. Das verbilligt den Außenanstrich sehr.